Cerebralparesen

Bei Kindern mit Cerebralparesen (cerebralen Bewegungsstörungen) sind die motorischen Fähigkeiten aufgrund einer frühkindlichen Hirnschädigung beeinträchtigt. Bei einer spastischen Bewegungsstörung ist die Muskelspannung erhöht, wirkt eher starr und kann mit Störungen im Bewegungsablauf verbunden sein. Die Koordination von Bewegungen kann gestört sein (Ataxie). Auch bei einer zu schlaffen (hypotonen) Muskelspannung gelingen Bewegungen gar nicht oder nur schwer. Diese motorischen Beeinträchtigungen können Auswirkungen auf die Atmung, die Stimmgebung, die Artikulation und das Schlucken haben.

Eine logopädische Therapie kann ein Kind mit einer Cerebralparese so früh wie möglich in seiner Kommunikationsentwicklung unterstützen. Neben der Nahrungsaufnahme und dem Schlucken, werden die Sprachentwicklung und die Artikulation gefördert. Eventuell können Kommunikationsmöglichkeiten (z.B. elektronische Hilfsmittel oder Zeichen) eingesetzt werden, um die Kommunikation zu verbessern.

Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich gerne an Ihren Therapeuten!


Aktuelle Informationen:

Aktuell ist kein negativer Corona-Schnelltest notwendig, wenn Sie einen Termin wahrnehmen wollen.
Trotzdem gilt natürlich: Bei akuten Atemwegserkrankungen und Kontakt mit einem bestätigten Corona-Fall, kommen Sie bitte NICHT  in die Praxis!

(Stand: 26.04.2021)